Detlef Berndt - Gutachter für Schimmel und Schimmelschäden

Gutachter für Schimmel und Schimmelschäden

Als Sachverständiger für Feuchtigkeitsschäden an Gebäuden biete ich Ihnen meinen unabhängigen Sachverstand natürlich auch für jegliche Probleme mit Schimmelpilzschäden. Dabei analysiere ich mit verschiedenen Messgeräten die Schadensursachen und das Ausmaß des Schimmelbefalls.

Gefährdung von Gesundheit und Bausubstanz

In Innenräumen können Schimmelpilze die Gesundheit beeinträchtigen und zudem die Baustoffe schädigen. Hierbei wird zwischen chemischen und physikalischen Mechanismen unterschieden.

In Wohn- und Arbeitsräumen sollten Schimmelpilze, die sich über ein natürliches Maß hinaus verbreiten, sowohl aus hygienischen und gesundheitlichen als auch aus materialtechnischen Gründen beseitigt werden.

Um bei bestehendem Schimmelpilzbefall effektive Instandsetzungsmaßnahmen zu ergreifen, muss man zunächst wissen, unter welchen Bedingungen Schimmel wachsen kann. Sie benötigen neben Feuchtigkeit nur minimale Mengen an organischen Nährstoffen, um weiterleben und wachsen zu können. Organische Nährstoffe beziehen Schimmelpilze zum Beispiel aus Verschmutzungen, die nahezu unvermeidbar sind.

Weitere Faktoren, die das Wachstum der Schimmelpilze beeinflussen, sind unter anderem unterschiedliche Temperaturen sowie der pH-Wert des Untergrunds.

Wie stark die Gesundheit der Bewohner beeinflusst wird, hängt zum Beispiel stark von der Expositionsdauer und der individuellen körperlichen Verfassung ab. Besonders vorsichtig sollten Allergiker und auch immungeschwächte Personen sein. Denn ein Zusammenhang zwischen Schimmelpilzbefall in Innenräumen und allergischen Reaktionen sowie Erkrankungen der Atemwege – egal ob akut oder chronisch – kann nicht ausgeschlossen werden.

Lassen Sie sich von einem Gutachter für Schimmel beraten

Aufgrund der Komplexität von Feuchtigkeitsschäden mit Schimmelpilzbildung muss jeder Schaden für sich beurteilt, die Ursache festgestellt und im Rahmen technischer Möglichkeiten saniert werden. Für die nachhaltig erfolgreiche Instandsetzung ist vor allem die Beseitigung der Schadensursache wichtig.
Ziel ist dabei immer, den gebrauchsüblichen Zustand sowohl in hygienischer als auch in baulicher Sicht, wiederherzustellen.

Als Gutachter für Schimmel und Experte für die Beseitigung von Schimmel empfehle ich Ihnen die nachfolgenden Maßnahmen:

  • Vermeiden Sie den Einsatz aggressiver chemischer Mittel, da viele dieser Chemiekeulen gesundheitsgefährdend sind.
  • Vom Einsatz der häufig empfohlenen Essiglösung rate ich dringend ab. Essig enthält organische Nährstoffe, die das Pilzwachstum sogar begünstigen können.
  • Aus mietrechtlichen Gründen rät der deutsche Mieterbund davon ab, den Schimmelschaden auf eigene Faust zu bekämpfen. Ohne Kenntnis der Schadensursache riskieren Sie, dass der Schimmel wiederkommt und sich das Problem verschlimmert.
  • Mieter sind dazu verpflichtet, Schimmel in der Wohnung sofort dem Vermieter mitzuteilen.
  • Sie können den befallenen Bereich großzügig mit einer zurechtgeschnittenen Folie und Klebeband luftdicht einschließen. Das verhindert die weitere Verteilung der Sporen durch Luftbewegungen im Raum.
  • Der Aufenthalt in Räumen, die durch Schimmel konterminiert sind, sollte nach Möglichkeit nicht länger als unbedingt nötig sein.

Erkennung, Bewertung und Begutachtung des Schimmelpilzschadens

Vorrangiges Ziel der Untersuchung durch einen Gutachter ist es, Feuchtigkeitsschäden und deren Ursache festzustellen. Hierbei wird grundlegend unterschieden zwischen Feuchtigkeit an der Bauteiloberfläche und Feuchtigkeit im Bauteil.

Feuchtigkeit an der Bauteiloberfläche wird durch einen Kondensationswasserschaden ausgelöst. Der Schimmel ist daher überwiegend oberflächlich angesiedelt.

Bei Feuchtigkeit im Bauteil dagegen tritt großflächige Schimmelpilzbildung auf, die unter Umständen auch tiefere Schichten betreffen kann.

Messung der Bauteilfeuchte

Bei diesen Messungen werden Feuchtigkeit und Temperatur in und auf Bauteilen festgestellt und die Klimadaten im betroffenen Gebäude ermittelt. Dieses wird dann mit einem Referenzklima oder dem Außenklima verglichen.

Messung von Material- und Oberflächenfeuchte

Mineralische Baustoffe, Holz sowie Holzwerkstoffe werden mit elektrischen Widerstandsmessungen untersucht. Dabei bevorzuge ich die schnelle und zerstörungsarme Messung vor Ort. Allerdings ist das Risiko von Fehlmessungen relativ hoch, da bei metallischen Untergründen oder salzbelasteten Baustoffen die Messergebnisse verfälscht werden können. Daher sind diese Messungen als rein tendenziell zu bewerten.

Feuchtigkeitsmessungen mit der gravimetrischen Methode

Durch Entnahme von Baustoffproben (Bohrmehl) aus der Tiefe des Mauerwerkes wird mittels der DARR-Methode der exakte Feuchtegehalt festgestellt. Die Darr-Methode ist die exakteste Art, den Feuchtegehalt eines Probekörpers zu bestimmen, und gilt als wissenschaftlich anerkannt. Fehlmessungen wie bei elektronischen Messgeräten werden mit dieser Methode ausgeschlossen.

Zur Ermittlung der Schadensursache sind diese Messungen unabdingbar.

Messung der Lufttemperatur und Luftfeuchtigkeit

Das Innenklima eines Gebäudes, die klimatischen Bedingungen auf den umgebenden Bauteilen und das Außenklima werden mit Hilfe von Thermo-/Hygrometern ad hoc bestimmt. Im Rahmen der Messung der Luftfeuchtigkeit wird zwischen dem relativen, auf die Umgebungstemperatur bezogenen, und dem absoluten Feuchtegehalt unterschieden.

Messung der Oberflächentemperatur

Die Oberflächentemperatur innen und außen kann Rückschlüsse zulassen auf den Mindestwärmeschutz der außenluftberührten Bauteile und auf Wärmebrücken. Zur Bewertung der Messdaten sind jedoch ausreichende Temperaturunterschiede zwischen innen und außen notwendig, sodass diese Klimamessungen üblicherweise nur während der Heizperiode sinnvoll sind.

Neben Thermometern mit Anlegefühler verwende ich für die Messung der Oberflächentemperatur auch ein Infrarotthermometer oder eine Wärmebildkamera.

Langzeitklimamessungen

Mit Hilfe von Datenloggern kann ich das Raumklima in gefährdeten oder von Schimmelpilz befallenen Räumen über längere Zeiträume messen und dokumentieren. Durch die zeitgleiche Dokumentation des Außenklimas sind Rückschlüsse auf das Heiz- und Lüftungsverhalten der Nutzer möglich.

Bestimmung von Sporen und Keimen

Mit einer Laboruntersuchung, die auf dem Sedimentationsverfahren (Open-Petri-Dish) beruht, können Sie feststellen lassen, ob und in welchem Maße Ihre Räume von Schimmelpilzsporen belastet sind und ob ein gesundheitliches Risiko durch die gefundenen Gattungen besteht.

Der Raumlufttest ist ganz einfach und wird mit Hilfe einer Petrischale zum Sammeln der Sporen durchgeführt. Dazu wird die Petrischale geöffnet und im betroffenen Raum für 2 Stunden positioniert.

Sollte es sich um sichtbaren Schimmelpilz handeln, wird eine sogenannte Abklatschprobe durchführt. Dabei wird das Nährmedium der Petrischale auf die betroffene Stelle "geklatscht". Anschließend wird die Petrischale geschlossen und an das Labor geschickt. Hier werden die Sporen kultiviert und nach Gattung und Kolonienzahl ausgewertet. Daraufhin wird die Belastung durch die vorhandenen Pilze in einem leicht verständlichen Gutachten eingestuft.

Wärmebrückenermittlung durch Thermografische Messungen

Wenn die Temperaturdifferenz zwischen innen und außen ausreichend groß ist, eignet sich eine Wärmebildkamera, um Wärmebrücken und Fehlstellen in der luftdichten Ebene aufzufinden.

Möchten Sie einen Termin vereinbaren oder haben Sie weitere Fragen? Dann rufen Sie mich unter 0351-211 82 25 oder 0151-14324551 an oder nutzen Sie das Kontaktformular.

Gerne stehe ich Ihnen mit einer individuellen Beratung und meiner modernen Messtechnik zur Verfügung.

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